Eine vertraute und doch fremde Zeit.

Von den Anfängen eines neuen Kapitels.
Die Augen für Alternativen weit geöffnet.
Die Welt der Westfront wächst zusammen, wird enger und unnahbarer. »LET«, das Gebot der neuen Ritterschaft zu erfüllen, das Leben mit Samthandschuhen berühren – hinsehen, mitfühlen und auch ohne Hautkontakt respektieren, erfordert alles. Geld regiert allerorts, schreibt Gesetz. Franzen, Major: „Leben, ein subtiler Satz, aber am Ende mit Semikolon. Bitte nie vergessen!“ Deshalb lieben ihn alle: „›Dereinst war ein Mörderfelsen‹, leider die andere Seite. Ja, wer sind wir? Demokraten, spezifiziert und ordentlich durchsortiert. Der Rest ist, laut OUT, reine Anpassung – genannt, Erziehung; ach ja, unser elftes Gebot? Und leise entschlüpft Justitia durch die Hintertür. Wer braucht schon heutzutage Latein.“
1966 erklärt Professor Lefay in der Tagesschau, dass circa ein Drittel der Düsseldorfer wie Ratten untertags leben. Viele in vergleichbaren Hasenbauten. Wann geht es los, dass man sie legal jagen geht?
1976. Fürst vonKorben bedroht Franzens Freunde und entsendet einen Wirbelsturm nach Ilverich. Franzens Heimat-Dörfchen ist seit nunmehr sechs Jahren in die Schutzzone Meerbuschs integriert. Er selbst lebt in der Bergischen Kaserne, umsäumt von hohen Betonwänden und Wachtürmen. »Fastensex«, nennt Perseus die Phase, in der Franzen versucht, in den Rheinlabyrinthen zu ertrinken. Aber er lernt nur, unter Wasser zu atmen …
Achtung: Die Geschichte beleuchtet u.a. Abgründe, die auf zarte Gemüter verstörend wirken können.





