Urbane Romantasy mit Lichtspielereien aus Deutschland.
X Falkenbourg, 👣 auf neuen sowie alten Gleisen.
Denn Zeit findet Raum für Geduld.

Dereinst war eine Stimme über den Wällen Ljossalfheims zu hören: »Am Tag, an dem Sanftmut die Führerschaft übernimmt, kehrt Frieden auf Mutter Erden ein. Toleranz regiert fortan Hand in Hand mit Shijtarrheims Wächtern und uralte Weisheit erwacht aus tiefem Schlummer, trocknet die Tränen und lächelt frohgemut.« Und der ermüdete Eloyserkönig am goldenen Thron Vreemarrs befahl überglücklich: „Schickt Boten in alle Welten aus. Verkündet die frohe Botschaft. Dieser geweissagte Frieden möge wahr werden! Der Bijix sprach diese Worte! Es ist demnach möglich, denn ein jeder weiß es: Bijixs sehen die Zukunft. Ab heute möge nur noch diese eine Kunde über alle Lande hinausgetragen werden. Unsere alten Konflikte mögen in Frieden und Einigkeit enden, dass es wahr werden kann.“ Aber der alte König frohlockte zu früh. Denn die Tage von Sodom und Gomorrha, einer anderen Welt in weiter Zukunft, lagen noch vor ihnen. Und nur, weil ein Bijix eine Zukunft sieht, muss sie noch lange nicht wahr werden können. Es gibt viele Bilder der fernen Zukunft, wenn die Erde ein blauer Planet sein wird, die sich niemals erfüllen werden – nur ewige, unerfüllte Träume bleiben. Und deswegen, dass nichts davon in Vergessenheit gerate, wurde im nachfolgenden Zeitalter das Buch der AO-Mythologie niedergeschrieben. Uralte Sprache, in der Zeit des ewigen Eises, in einer Wolkenstadt über einem Eisbach, der zusehends wärmer, lebendiger und breiter wird. Für eine kommende Zeit, in der Mutter Erde unter loderndem Feuer zu verglühen droht, und die Heerscharen der Krieger des Lichts unter blutigen Tränen herbeisehnt … Aber Melyzanth, der alte Bijix, ihr beherzter Seneschall, hatte noch mehr mitzuteilen: »Elftausend Jahre nach dem Untergang des goldenen Zeitalters Ljossalfheims, wird ein Kind von einer zarten Feenprinzessin in der Menschenwelt geboren werden. Und es wird einen Traum verfolgen, der die Geschichte Trojas des Griechen Homer völlig neu erzählt. Er, Stefan, ein goldblonder Bub, wird ein neues Troja vor seinen leuchtend grünen Augen sehen. Eine erneuerte Welt, in der Hektor und Achilles Freunde füreinander sind und der Altruist hochgeehrt wird und nimmermehr belächelt. Dieses Troja wird ewig bestehen. Und niemals um seine Zukunft bangen müssen.«
Und in der Zeit nach der Zeit verankert sich Neugierde mit queerer Wesensart in entkernter Zeitgeschichte – intuitiv, empathisch und erdverbunden. Uralte, tief schlafende Mysterien erwachen und offerieren bizarre Wegwarten und schütten parallel ungeahnte Attitüde wie Bräuche über alle Lande aus.


In Erinnerung einer dunklen Zeit.
Als das Licht wieder anfing, hell zu leuchten.
1327
Von den Anfängen eines neuen Kapitels.
Die Augen für Alternativen weit geöffnet.
1976
Achtung: Die Geschichte beleuchtet u.a. Abgründe, die auf zarte Gemüter verstörend wirken können.
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xfw grafik&design Sylvia Horski



























Howdy! Bin wohl der Erste, der kommentiert? – gefällt. sieht vielversprechend aus 🙂